Bild zur Wirbelsäulenchirurgie Ostschweiz
Bild zur Wirbelsäulenchirurgie Ostschweiz

Operationen bei Wirbelgleiten
an der Lendenwirbelsäule.

Ist die Wirbelsäule instabil, sprechen Ärzte von einem Wirbelgleiten. Mit einer Stabilisierungsoperation lässt sich diese Problematik beseitigen. Dabei werden vier Schrauben in den Wirbelkörper und ein bzw. zwei Platzhalter (Cage) in das ehemalige Bandscheibenfach eingesetzt. 


Die Wirbelsäulenchirurgie Ostschweiz führt diesen Eingriff minimal-invasiv durch. Die Vorteile gegenüber der offenen, herkömmlichen Technik, sind gross: geringer Blutverlust, weniger Schmerzen und ein kürzerer Spitalaufenthalt von drei bis zu sechs Tagen. 


Zu Beginn der Operation werden die Wirbelfüsschen (Pedikel) an der Haut markiert. Mit Hilfe bewegter Röntgenbilder setzen die Chirurgen darauf die Schrauben über die Nadelkanäle ein. Zudem kann auf der Gegenseite über eine kleine Halteröhre zusätzlich ein Bandscheibenvorfall entfernt werden.

Die Sicherheit der Operation lässt sich weiter erhöhen, indem geringe Stromflüsse über die Schrauben geleitet werden. Die Chirurgen erkennen dabei problemlos, ob sich die Schraube zu nahe am Nerv befindet und können entsprechend reagieren.