Bild zur Wirbelsäulenchirurgie Ostschweiz
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Computertomographie.

Bei der Computertomographie (CT) wird eine Vielzahl von Röntgenaufnahmen aus verschiedenen Richtungen aufgenommen. So liefert die CT dreidimensionale Querschnittsbilder von Körperregionen, die exakten Aufschluss über die Lage einer krankhaften Veränderung in Bezug auf benachbarte Organe gibt. Diese Informationen sind für die weitere Behandlung von elementarer Bedeutung.

 

Wie eine Untersuchung abläuft

Der Vorgang dauert nur wenige Minuten. Dabei befinden sich Patienten auf einer Liege, die sich langsam durch eine runde Öffnung des Computertomographen bewegt. Diese ist so gross, dass keine Platzangst aufkommen kann. Während der Untersuchung wird Patienten ein Kontrastmittel in die Blutbahn gespritzt. Dies kann ein leichtes Wärmegefühl hervorrufen, das jedoch harmlos ist und nach wenigen Sekunden verschwindet. Das Kontrastmittel liefert aussagekräftige Bilder, mit denen sich Entzündungen oder Tumore nachweisen bzw. ausschliessen lassen.

 

Was der Arzt wissen muss

1. Wurde bei Ihnen schon einmal ein CT durchgeführt?

2. Traten bei früheren Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittel Probleme auf?

3. Ist eine Schilddrüsenüberfunktion bekannt oder früher behandelt worden?

4. Leiden Sie an einer Nierenerkrankung?

5. Neigen Sie zu allergischem Asthma oder Heuschnupfen?

6. Frauen im gebärfähigen Alter: Könnten Sie schwanger sein? 

Welche Komplikationen auftreten können

Eine CT verläuft in aller Regel ohne Komplikationen. Die Verabreichung des Kontrastmittels kann in seltenen Fällen zu Brech- oder Juckreiz führen. Diese Reaktion tritt meist sofort auf und bedarf keiner weiteren Behandlung. Auch Hautausschläge sind möglich. Diese treten sofort oder auch verzögert auf. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, konsultieren Sie Ihren Hausarzt. Extrem selten sind schwerwiegende Nebenreaktionen mit Atem- und Kreislaufproblemen, die eine Hospitalisation erforderlich machen. Falls Sie bei einer CT etwas Aussergewöhnliches (z.B. Niesreiz, Juckreiz, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit) feststellen, melden Sie dies bitte dem Röntgenpersonal.

 

Was vor und nach der Untersuchung zu berücksichtigen ist

Vor der Untersuchung darf nur eine leichte Mahlzeit eingenommen werden. Falls bei Ihnen eine CT von Bauch oder Becken angeordnet wurde, sollten Sie mindestens 2 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr einnehmen. Um Magen und Darm besser darstellen zu können, erhalten Sie vor der Untersuchung 1 Liter einer speziellen Kontrastmittellösung zu trinken.

 

Bei Abklärungen von Bauch- und Beckenraum erhalten Patienten zur genaueren Darstellung des Mastdarms ein Kontrastmitteleinlauf.

 

Diabetiker, die mit dem Medikament Glucophage behandelt werden, müssen 24 Stunden vor und nach der Behandlung auf die Einnahme verzichten. Denn Glucophage kann in Kombination mit dem Kontrastmittel zu Störungen der Nierenfunktion führen. 

 

Bei stillenden Müttern können Spuren des intravenös verabreichten Kontrastmittels in die Muttermilch gelangen. Darum dürfen Kinder während 24 Stunden nach einer CT nicht gestillt werden. Abgepumpte Muttermilch muss verworfen werden.